Richard Neuz – Durch Hölzel zur Farbe

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14.01. – 03.03.2018

Das Werk von Richard Neuz (1894-1976) gilt immer noch als Geheimtipp, was angesichts seiner Künstlerbiographie weniger überrascht – Soldat in zwei Weltkriegen, Ausstellungsverbot, Verlust des Ateliers bei einem Bombenangriff. Dabei hat sich sein Schaffen selbst mit größter innerer Stringenz entwickelt. 1921-23 hatte er bei Prof. Ernst Schneidler in Stuttgart eine solide Ausbildung als Grafiker und Zeichner erhalten, Ende der 1920er Jahre wurde er dann durch Max Ackermann in den Kreis um Adolf Hölzel eingeführt. Durch Hölzel kam er schließlich zur Farbe und schaffte es, jene befreiende, lyrische Abstraktion zu entwickeln, die viele Betrachter bis heute beeindruckt und berührt.

Am 15.2. fand in der Galerie Geiger ein ZEITZEUGEN-Gespräch statt, in dem der Galerist Roland Geiger über seine ersten Begegnungen mit Richard Neuz, Max Ackermann, Ida Kerkovius und die Stuttgarter Kunstszene der 1950er und 1960er Jahre berichtete.